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15.03.2010 Unser Christoph: 108-facher Abzocker?

Immer wieder kommt Christoph nun ins Visier der Medien. Am Samstag erneut im Radio DRS in der Samstagsrundschau. Zum Glück hat die nette Dame nicht allzu stark nachgehackt, sonst hätte das ein ganz unangenehmes Interview werden können. 1) Denn es kommen wieder pikante Details zum Vorschein zum Thema Verwaltungsrat bei Pharmavision:

- Er soll mit zwei Mitstreitern 20 % des Kapitals gehabt haben, aber über 50 % der Stimmen. Damit beherrschte das Trio die Pharmavision.
- Im besten Jahr soll er Fr. 6 Millionen verdient haben.

Wenn man nun die 6 Millionen ins Verhältnis stellt zum Durchschnittsgehalt eines Verwaltungsrates in der damaligen Zeit (Fr. 50'000.--) so hat Christoph 120 x mehr verdient als ein durchschnittlicher Verwaltungsrat:

6 Mio (Gehalt Blocher) / 50'000 (Durchschnittsgehalt VR) = 120 x mehr

Ziehen wir nun noch geschätzte 10 % seiner Beteilgung ab (es darf selbstverständlich jeder sich selber abzocken so viel er will!) so kommt man auf das finale Abzockerresultat:

120 /100 * 90 = 108-facher Abzocker

Trotzdem, unser Christoph kann in jeder Sendung hinstehen und alle Vorwürfe vehement zurückweisen und als Diffamierung bezeichnen. Und das Volk glaubt ihm. Warum? Ganz einfach: Unser Christoph ist sich keiner Schuld bewusst und glaubt effektiv was er sagt. Darum macht er einen ehrlichen und überzeugten Eindruck.

So hat er in der oben erwähnten Samstagsrundschau sinngemäss gesagt, es hätte ja ein anderer das Verwaltungsratspräsidium übernehmen und "gewinnen" können. Obwohl das absolut unmöglich ist, da Blocher mit seinen zwei Kumpanen über mehr als 50 % der Stimmen verfügte.

Das Geheimnis heisst also: Überzeuge Dich zuerst selber zu 120 % von einem Argument - und sei es auch noch so falsch -, bevor Du es in der Öffentlichkeit verwendest. Wir lernen jeden Tag von unserem grossen Vorbild und kommen dem Blocher-Prinzip immer näher. Wie wärs mit einem Blocher-Oskar? Wer dem Vorbild am nächsten kommt, erhält den Preis. Gute Kandidaten wären da sicher der Mörgeli, Adrian Amstutz, Baader Caspar, Toni Brunner, Hans Fehr, Ueli Giezendanner, Alfred Heer, Ulrich Schlüer, Pirmin Schwander, Luzi Stamm, Walter Wobmann und unser Nachwuchstalent Lukas Reimann. Oskar Freysinger - obwohl mit leichtem Vorteil schon wegen seinem Namen - schiesst mit seinen theatralischen Einlagen manchmal über das Ziel hinaus und auch Yvette Estermann hat nur eine Chance, wenn sie ihre Aussprache noch um einiges verbessert. Zudem gibts noch einen fremden Kandidaten: Filippo Leutenegger ist zwar in der FDP, aber voll auf unserer Linie.

Der Blocher-Oskar 

Wer soll den Blocher-Oskar bekommen? Gib auch Du Deine Stimme ab:

Hier abstimmen! 

Das Rennen ist eröffnet!

Momentanes Resultat vom 15.03.2010, 1 Tag nach Umfragestart:
1. Platz Toni Brunner mit 4 Stimmen
2. Platz Christoph Mörgeli mit 3 Stimmen

Macht der Namen wohl doch etwas aus? Bitte fleissig weiterstimmen.

Danke, Euer
SVP-Tagebuch

Quellenverzeichnis:

1) Radio DRS 1, 13.03.2010, Samstagsrundschau mit Christoph Blocher,  Link: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/samstagsrundschau.html

15.3.10 15:07

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